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Das Baulos LT 21 ist ein Teilbereich der Verbindungsstrecke
zwischen West-, Süd- und Donauländebahn (Lainzer Tunnel). In diesem ca. 300 m langen
Abschnitt quert das Tunnelbauwerk das Wiental, wobei ein Übergang von einem zweigleisigen
Querschnitt in zwei Einzelröhren erfolgt. Der Bauabschnitt wurde in Offener Bauweise
hergestellt, wodurch tiefe Baugruben erforderlich waren. Die Querung des Wienflusses
machte eine Bauherstellung in zwei Abschnitten sowie den Abtrag und die Wiederherstellung
diverser Stützkonstruktionen in den Retentionsbecken notwendig. |
Die Betreuung in geologischer, geotechnischer und geohydrologischer
Sicht wurde durch BGG unmittelbar nach der Trassenauswahl bis zur Baufertigstellung
wahrgenommen. Auf der Basis der Erkundungsergebnisse sind Geotechnische und Geohydrologische
Gutachten erstellt worden, die der Festlegung geomechanischer Modelle zur Bemessung
der Baugrubensicherungen dienten. Während des Baues erfolgte die Überwachung und
Steuerung der geodätischen Messungen sowie die Durchführung und Auswertung der Inklinometermessungen,
wodurch der Aushubfortschritt und die Sicherungsmaßnahmen optimal abgewickelt werden
konnten.
Außerdem oblag BGG die Baugeologische Dokumentation für den Bauherrn. |
Baugrubensicherung zur bestehenden Westbahn:
Im Westbereich des Bauloses war eine ca. 20 m tiefe Baugrube, lediglich ca. 10
m von den Gleisen der bestehenden Westbahn entfernt, herzustellen. Der Untergrund
setzt sich in diesem Bereich bis ca. Tunnelfirste aus mehrere Meter mächtigen künstlichen
Anschüttungen sowie aus "Plattelschottern" des Wienflusses zusammen. Im Liegenden
folgen hochgradig zerscherte und zerlegte Tonsteine bodenähnlichen Charakters. Aufgrund
der nahen Lage der Bahngleise und der ungünstigen Untergrundverhältnisse war ein
besonderes Maß an Sicherheit geboten, um Verformungen der Baugrubenwände gering
zu halten. Durch die zutreffend eingeschätzte Untergrundsituation konnte dieser
Bauabschnitt ohne größere Probleme abgewickelt werden. |