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Mittwoch, 22. Mai 2013
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Ausbau Flughafenschnellbahn (S7)
Auftraggeber: Österreichische Bundesbahnen
Bearbeitungszeitraum: 1998 bis 2004
DAS PROJEKT UNSERE TÄTIGKEIT
Die Flughafenschnellbahn wurde im Zuge des Projektes auf einer Länge von 20 km zweigleisig ausgebaut. Dabei kamen insgesamt 43 km Gleise – aufgrund von Kreuzungsfreimachungen und Schaffung von städte-
baulichen Nutzflächen – in Tieflage zu liegen. Außerdem wurden 21 Objekte neu gebaut, 20.000 m² Lärm-
schutzwände errichtet und sieben Stationen neu ge-
staltet.
Für die Unterwerfungs- und Tunnelbauwerke (ein- bis dreizelliger Rechtecksquer-
schnitt) wurde die Baugru-
bensicherung aus Platzgrün-
den mittels aufgelöster, temporär verankerter Bohr-
pfahlwände hergestellt, die gleichzeitig als Außenwände der Konstruktion dienen. Die Bauausführung erfolgte in Deckelbauweise. Im Endzu-
stand wurde die Aussteifung mittels Boden- bzw. Deckenplatte bewerkstelligt. Alle Arbeiten waren unter Aufrechterhaltung des Schnellbahnbetriebes durchzuführen.
BGG Consult oblag bei diesem Projekt die geotechnische und hydrogeologische Bera-
tung während der gesamten Planungs- und Ausführungs-
phase. Hierfür erfolgte zunächst die Festlegung, Ausschreibung, Koordination und Auswertung der Boden-
aufschlussarbeiten. Auf der Basis der Erkundungsergeb-
nisse wurden in der Phase der Eisenbahnrechtlichen Einreichung Geotechnische und Hydrogeologische Gut-
achten erstellt. Während des Baues wurde die geotechni-
sche und hydrogeologische Begutachtung vor Ort wahr-
genommen. Außerdem wur-
den zahlreiche geodätische Messpunkte sowie Inklinome-
termessstellen betreut.
Bereich Aspangbahnhof:
Als besonders anspruchs-
voller Bereich stellte sich aufgrund der stark wech-
selnden Geologie (Verzah-
nung zwischen Tertiär und Quartär) das Areal des ehemaligen Aspangbahnho-
fes heraus, der zur Gänze untertunnelt wurde. Aufgrund einer intensiven geotechnischen Fachbeglei-
tung konnte auf die häufig auftretenden Wechsel an geologischen Formationen rasch reagiert werden. In Zusammenarbeit mit den Planern waren schließlich die optimalen Ausbaumaßnah-
men festzulegen.

Baugrube im
innerstädtischen Bereich
(Blick Richtung Südosten)
Stand November 2006