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Sonntag, 05. September 2010
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Ausbau Flughafenschnellbahn (S7)
Auftraggeber: Österreichische Bundesbahnen
Bearbeitungszeitraum: 1998 bis 2004
DAS PROJEKT UNSERE TÄTIGKEIT
Die Flughafenschnellbahn wurde im Zuge des Projektes auf einer Länge von ca. 20 km zweigleisig ausgebaut. Dabei kamen insgesamt 43 km Gleise – aufgrund von Kreuzungsfreimachungen und Schaffung von städtebau-lichen Nutzflächen – in Tieflage zu liegen. Außerdem wurden 21 Objekte neu ge-baut, 20.000 m² Lärm-schutzwände errichtet und sieben Stationen neu gestaltet. Für die Unter-werfungs- und Tunnelbau-werke (ein- bis dreizelliger Rechtecksquerschnitt) wurde die Baugruben-sicherung aus Platzgründen mittels aufgelöster, temporär verankerter Bohrpfahlwände hergestellt, die gleichzeitig als Außenwände der Konstruktion dienen. Die Bauausführung erfolgte in Deckelbauweise. Im Endzustand wurde die Aussteifung mittels Boden- bzw. Deckenplatte be-werkstelligt. Alle Arbeiten waren unter Aufrechterhal-tung des Schnellbahn-betriebes durchzuführen. BGG Consult oblag bei diesem Projekt die geotechnische und hydrogeologische Beratung während der gesamten Planungs- und Ausführungsphase. Hierfür erfolgte zunächst die Festlegung, Ausschreibung, Koordination und Auswertung der Bodenaufschlussarbeiten. Auf der Basis der Er-kundungsergebnisse wurden in der Phase der Eisenbahn-rechtlichen Einreichung Geotechnische und Hydro-geologische Gutachten er-stellt. Während des Baues wurde die geotechnische und hydrogeologische Begutach-tung vor Ort wahrgenommen. Außerdem wurden zahlreiche geodätische Messpunkte sowie Inklinometermess-stellen betreut. Bereich Aspangbahnhof:
Als besonders anspruchs-voller Bereich stellte sich aufgrund der stark wechselnden Geologie (Verzahnung zwischen Tertiär und Quartär) das Areal des ehemaligen Aspangbahnhofes heraus, der zur Gänze untertunnelt wurde. Aufgrund einer intensiven geotechnischen Fachbegleitung konnte auf die häufig auftretenden Wechsel an geologischen Formationen rasch reagiert werden. In Zusammenarbeit mit den Planern waren schließlich die optimalen Ausbaumaßnahmen fest-zulegen.

Baugrube im
innerstädtischen Bereich
(Blick Richtung Südosten)
Stand November 2006