Navigationslinks überspringenStartseite | Referenzen | ÖBB-Strecke Amstetten - Tarvis (Schoberpassstrecke), Baulos 12
Mittwoch, 22. Mai 2013
Navigationslinks überspringen
Startseite
Profil
Ihr Partner
Unsere Leistungen
ReferenzenReferenzen erweitern
Kontakt
Stellenangebote
Sitemap
Login

ÖBB-Strecke Amstetten - Tarvis (Schoberpassstrecke),
Baulos 12
Auftraggeber: Österreichische Bundesbahnen
Bearbeitungszeitraum: 1995 bis 2004
DAS PROJEKT UNSERE TÄTIGKEIT
Im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der Schoberpass-strecke wurde als letztes Teilstück der 4 km lange Abschnitt Unterwald - Kalwang (Baulos 12) realisiert. Dabei waren auch Linienverbesserungen sowie die Errichtung eines Tunnels (Unterwaldertunnel) vor-gesehen.
Die neue Strecke weicht bis zu 250 m vom Bestand ab, wodurch aufgrund der topografischen Verhältnisse bis zu 17 m hohe Dämme und bis zu 20 m tiefe Ein-schnitte erforderlich wurden. Der in bergmännischer Bau-weise aufgefahrene Unter-waldertunnel weist eine Länge von 1 km auf. Die maximale Überlagerungs-höhe beträgt 100 m.
Neben den erdbaulichen Maßnahmen wurden auch Objektsneubauten sowie Stützkonstruktionen realisiert.
BGG Consult oblag bei diesem Projekt die geotechnische und hydrogeologische Beratung während der gesamten Planungs- und Ausführungsphasen. Hierfür erfolgten zunächst die Festlegung, Ausschreibung, Koordination und Aus-wertung der Bodenauf-schlussarbeiten. Dabei war eine enge Zusammenarbeit mit dem beauftragten Geologen erforderlich, die sich auch in der Erstellung eines gemeinsamen Gutachtens zur Geologie, Geotechnik und Hydro-geologie für die Eisenbahn-rechtliche Einreichung äußerte. Während des Baues erfolgte die geotechnische und hydrogeologische Begutachtung vor Ort. Außerdem wurden geo-dätische Messpunkte sowie Inklinometermessstellen betreut. Unterwaldertunnel, Westportal:
Das Westportal des Unter-waldertunnels kommt in einer geologisch sensiblen Zone zu liegen. Seitens des Geologen wurden aktive Kriecherscheinungen attestiert. Der Sicherung der Voreinschnittsböschungen war demnach besonderes Augenmerk zu schenken.
Zur Vermeidung von Hang-instabilitäten kam eine Sicherung aus Spritzbeton und Freispielankern zur Ausführung. Die Über-wachung der Stand-sicherheit der Böschungen erfolgte mittels Ankerkraft-messungen, geodätischer Verschiebungsmessungen und Inklinometermessungen. Durch die messtechnische Erfassung des Baugrund-verhaltens und deren Interpretation konnte eine, den Sicherheitsanfor-derungen genügende und wirtschaftliche, Verbauung des kritischen Vorein-schnittsbereiches erzielt werden.

Westportal
Unterwaldertunnel
Anschlagwand
Stand November 2006