Navigationslinks überspringenStartseite | Referenzen | Hochleistungsstrecke Wien - Salzburg, Knoten Rohr
Mittwoch, 08. Februar 2012
Navigationslinks überspringen
Startseite
Profil
Ihr Partner
Unsere Leistungen
ReferenzenReferenzen erweitern
Kontakt
Stellenangebote
Sitemap
Login

Hochleistungsstrecke Wien - Salzburg, Knoten Rohr
Auftraggeber: Eisenbahn-Hochleistungsstrecken AG
Bearbeitungszeitraum: seit 1995
DAS PROJEKT UNSERE TÄTIGKEIT
Der "Knoten Rohr" ist Teil der Hoch-leistungsstrecke Wien - Salzburg und stellt das westliche Verknü-
pfungsbauwerk zwischen der Güterzugumfahrung St. Pöl-
ten (GZU) und der beste-
henden Westbahntrasse dar.
Das Erfordernis von niveau-
freien Gleisquerungen machte im gegenständlichen Projektsabschnitt zwei Unterwerfungen notwendig. Um die Bauwerke optimal in das Landschaftsbild einzufügen, schneiden die Gleise tief in das Gelände ein. Bedingt durch das hoch anstehende Grundwasser, waren zahlreiche Tunnel- und Wannenbauwerke zu realisieren.
Die Wände wurden dabei über weite Bereiche als Kombination aus Bohrpfahl- (Baugrubensicherung) und Ortbetonwänden ausgeführt.
Durch BGG wurde im Rahmen dieses Projektes die geo-
technische und hydrogeo-
logische Gutachtertätigkeit während der gesamten Planungs- und Ausführungs-
phasen durchgeführt. Nach kaufmännischer und fach-
technischer Betreuung mehrerer Bodenaufschluss-
kampagnen wurden Geotech-
nisch-Geohydrologische Gutachten für die Phase der Eisenbahnrechtlichen Einreichung erstellt. In diesem Zusammenhang sind auch umfangreiche Grund-
wasserkommunikationsmaß-
nahmen geplant und dimen-
sioniert worden.
Während des Baus erfolgt u.a. die geotechnische und hydrogeologische Begutach-
tung vor Ort, die Prüfung des Detailprojektes aus geotech-
nischer Sicht, die Bemessung von Stützkonstruktionen sowie die Baugeologische Dokumentation. Außerdem werden zahlreiche geodäti-
sche Messpunkte sowie 33 Inklinometermessstellen (überwiegend Bohrpfahlinkli-
nometer) überwacht.
Tunnel- und Wannenbauwerke:
Besonderes Augenmerk musste der Bemessung der Tunnel- und Wannenbau-
werke geschenkt werden, da neben beachtlichen Objekts-
höhen auch ein hohes Grundwasserniveau zu berücksichtigen war. Bereichsweise waren zur Auftriebssicherung Zug-
pfähle anzuordnen.
Als besonders kritisch stellte sich der rutschanfällige, verwitterte Oligozänschlier heraus, der über weite Strecken im Bereich der, aus Bohrpfählen hergestellten, Wannenwände ansteht. Durch den laufenden Ver-
gleich der prognostizierten Verschiebungen mit den in den Bohrpfahlinklinometern gemessenen, ist die tatsächliche Standsicherheit des Bauwerkes zutreffend eingeschätzt worden.
Auf dieser Basis wurde der Bauablauf optimal gesteuert. Dadurch konnten kritische Zustände vermieden und eine wirtschaftliche Optimierung erzielt werden.

Bauteil "K",
Wanne GZU Gleis 9
mit temporärer Aussteifung
(Blick Richtung Osten)
Stand Oktober 2003