Navigationslinks überspringenStartseite | Referenzen | L 200 Bregenzerwald Straße, Anschluß A 14 / L 190 - Schwarzach
Mittwoch, 22. Mai 2013
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L 200 Bregenzerwald Straße,
Anschluss A 14 / L 190 - Schwarzach
Auftraggeber: Amt der Vorarlberger Landesregierung
Bearbeitungszeitraum: 1989 bis 2006
DAS PROJEKT UNSERE TÄTIGKEIT
Die Orte des Bregenzer-
waldes sollen vom Rheintal aus verkehrstechnisch besser erschlossen werden. Zu diesem Zweck wird die Bregenzerwald Straße
(L 200), ausgehend vom Autobahnanschluss Dornbirn Nord der A 14, über eine Länge von 2,0 km bis zu dem in Bau befindlichen Achraintunnel neu errichtet. Die Nivellette der Straße verläuft dabei abschnitts-
weise bis zu 1,5 m über dem ursprünglichen Gelände-
niveau. Aufgrund des bekannt ungünstigen Untergrundaufbaus infolge tiefreichender, mächtiger Torfbodenzonen und breiiger Seetonablagerungen waren - zur Gewährleistung einer ausreichenden Standsicher-heit des Dammes sowie zur Minimierung von lang anhaltenden Setzungen - Sondermaßnahmen von vorne herein als unerlässlich zu erachten.
Durch BGG wurde die geo-
technische und hydrogeolo-
gische Beratung während der gesamten Planungs- und Ausführungsphase durchge-
führt. Im Rahmen dieser Tätigkeiten sind zunächst Bodenaufschlussarbeiten sowie bodenphysikalische Laboratoriumsuntersuchungen festgelegt, überwacht und ausgewertet worden. Auf dieser Basis erfolgte die Erarbeitung von Bodenme-
chanischen bzw. Geotechni-
schen Gutachten zur Strecke sowie zu Objekten. Während des Baues wird die begleiten-
de geotechnische und hydro-
geologische Beratung wahr-
genommen. In diesem Zusam-
menhang ist insbesondere auf die Interpretation der zahl-
reichen baubegleitenden Messungen (Festlegung der Schüttabfolgen und Liege-
zeiten) hinzuweisen, die für ein ausreichend standsiche-
res und ein wirtschaftlich errichtetes Bauwerk ent-
scheidend ist.
Sondermaßnahmen Freie Strecke:
Zur Gewährleistung einer ausreichenden Stand-
sicherheit und Gebrauchs-
tauglichkeit im Bereich der stark zusammendrückbaren und gering standfesten Untergrundschichten wurden seitens BGG folgende Sondermaßnahmen untersucht:
  • Überschüttungen als Vorbelastung
  • Bodenaustausch
  • Dynamische Intensiv-verdichtung
  • Leichtdamm
  • Pfahldamm, Moor-brücke
  • Bodenverbesserung mittels Rüttelstopf-verdichtung
  • Bodenverbesserung mittels Sanddrains

Auf der Basis dieser Untersuchungen erfolgte seitens des Bauherrn eine Evaluierung vor allem hin-
sichtlich der Wirtschaftlich-
keit. Letztendlich wurde im überwiegenden Strecken-
abschnitt die Methode der Überschüttung als Vorbe-
lastung zur Setzungsvor-
wegnahme und - unterge-
ordnet - eine Bodenverbes-
serung mittels Rüttelstopf-
verdichtung ausgeführt.
Die eingetretenen Setzun-
gen aus der Vorbelastung betrugen 2,0 m bis 2,5 m.


Bereich Vorschüttung
(Entwässerungsgraben und
geodätische Messpunkte
sichtbar)
Stand April 2006