Der 7,8 km lange Eisenbahn-Hochleistungsstrecken-abschnitt Asten - Linz/ Kleinmünchen
beinhaltet im Wesentlichen die Zulegung von zwei Gleisen. In diesem Zusammenhang
sind u.a. folgende Baumaßnahmen durchzuführen:
- 2 Bahnhofsumbauten
- 3 Haltestellenneu- bzw. -umbauten
- 5 Personentunnel,
3 Bachbrücken - 3 neueTraunbrücken
- 2 Überwerfungs-bauwerke
- 9 Straßen- bzw. Straßenbahnunter-führungen
- 16 Stützmauern
Im gesamten Abschnitt verlaufen die neuen Gleise parallel und in Nahelage zur bestehenden
Westbahn-strecke, sodass sämtliche Arbeiten unter Berück-sichtigung des Verkehrs
in mehreren Bauphasen durchzuführen sind. In diesem Zusammenhang ist eine Vielzahl
an gleis-parallelen Baugruben-sicherungsmaßnahmen erforderlich. Im Bereich der Unterwerfungen
liegen bis zu sechs Bestandsgleise vor, von denen maximal ein Gleis außer Betrieb genommen werden darf.
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Seitens BGG werden bei diesem Projekt die Belange der Geotechnik und Hydrogeologie
während der gesamten Planungs- und Ausführungs-phasen bearbeitet. Aufbauend auf
den Ergebnissen einer Untergrunderkundungs-kampagne sowie Erhebungen vor Ort und
bei Behörden
wurden
Geotechnische und Hydrogeologische Gutachten für die Eisenbahnrechtliche
Einreichung und für die Ausschreibungen erstellt. Während der Bauausführung sind
durch BGG unter anderem zahlreiche Baugrubensicherungsmaß-nahmen zu dimensionieren
bzw. zu prüfen und Begutachtungen vor Ort durchzuführen. Außerdem erfolgen geotechnische
Messungen bzw. deren Planung und Interpretation, eine geologische Dokumentation
sowie eine hydrogeologische Beweis-sicherung.
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Bohrpfahlwand AL150:
Um für eine Linien-begradigung Platz zu schaffen, musste der Schiltenberg weiter
ange-schnitten werden. Dies
machte eine Stütz-konstruktion mit einer freien Standhöhe
von bis zu 14 m unmittelbar unterhalb der bestehenden Bundesstraße B1 erforderlich.
In intensiver Zusammenarbeit mit dem Planer wurde das
Konzept einer dreifach verankerten,
aufgelösten Bohrpfahlwand erarbeitet. Die Bohrpfähle
(Ø 120 cm) weisen dabei Achsabstände von 2,4 m auf und sind mit Spritzbeton ausgefacht.
Pro Anker-horizont waren bis zu drei Anker erforderlich. Aufgrund einer zutreffenden
Ein-schätzung des Untergrundes, einer professionellen geologischen Dokumentation
im Zuge des Baues sowie einer geo-technischen Überwachung mittels Inklinometern und geodätischer Messungen konnte das Objekt ohne Probleme errichtet werden. |