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Beim gegenständlichen, ca. 4,7 km langen, Projektsab-schnitt handelt es sich im Wesentlichen
um einen zweigleisigen Bahnausbau mit abschnittsweiser Linien-begradigung. Neben Ein-schnitten und Dammer-weiterungen waren im steilen Gelände hierfür ca. 25 Stützkonstruktionen
in unmittelbarer Nahelage zur bestehenden eingleisigen Bahnstrecke zu errichten.
Aufgrund der vorliegenden Topografie und der Bahn-lasten unmittelbar über den Stützkonstruktionen
mussten die talseitig situierten Mauern großteils verankert werden. Darüber hinaus
waren für das neue Streckengleis insgesamt drei Brücken unmittelbar in Bestandsnähe
neu zu er-richten.
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BGG Consult bearbeitete für das gegenständliche Projekt die geologischen, geo-technischen
und hydrogeo-logischen Belange ab den frühen Planungsphasen bis hin zur Bauausführung.
Hierfür waren zur Unter-grunderkundung zunächst umfangreiche Boden-aufschlüsse in
unwegsamem Gelände festzulegen, zu koordinieren und auszu-werten. Darauf aufbauend,
wurden Hydrogeologische und Geotechnische Gutachten erstellt. Eine intensive Be-arbeitung
erforderten ins-besondere die zahlreichen Stützkonstruktionen, die in enger Zusammenarbeit
mit dem Planer optimiert wurden und für deren Herstellung umfangreiche Baugruben-sicherungen
zu dimen-sionieren waren. Während der Bauausführung wurde im Zuge von Baustellenbesuchen
die Ausführung der Siche-rungsmaßnahmen und der Stützkonstruktionen über-wacht. |
Klinzergrabenbrücke:
Für die Fundierung der Klinzergrabenbrücke wurde - im Unterschied zur Flachfundierung
der Bestandsbrücke - eine Tief-fundierung mittels Bohr-pfählen
(Ø 90 cm) gewählt.
Dadurch wurde das Be-standsfundament so wenig wie möglich zusätzlich belastet und
die Gefahr einer Schiefstellung hint-angehalten. Außerdem konnten dadurch die Bau-grubentiefe
und die damit im Zusammenhang stehenden Sicherungen verringert werden. |