Die Koralmbahn soll die Städte Graz und Klagenfurt mit einer 124 km langen neuen
Hochleistungs-Eisenbahnstrecke verbinden.
Kernstück der Strecke ist der 32,8 km lange Koralmtunnel. Der zweiröhrige Tunnel
durchörtert im Zentralteil die polymetamorphen Kristallingesteine der Koralpe mit
einer Überlagerungshöhe von bis zu 1200 m. Zu den Tunnelportalen hin sind neogene
Sedimente unterschiedlicher Körnung bzw. geringfeste Gesteine mit einer Überlagerung
von bis zu 150 m aufzufahren.
Die umfangreichen Untergrunderkun-dungsarbeiten beinhalteten auch sieben Tiefbohrungen
mit Endteufen zwischen 486 m und 1194 m.
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Durch BGG Consult wurden - zusätzlich zur hydrogeologischen und geotechnischen
Projektbearbeitung - die insgesamt drei Aufschlusskampagnen für die Tiefbohrungen
geleitet.
Gemeinsam mit allen Projektbeteiligten erfolgten unter Berücksichtigung der
Eigentumsverhältnisse und Zugänglich-keiten zunächst die Festlegung der Lage und der
erforderlichen Bohrtiefen.
Darauf aufbauend sind Bohrverfahren, Bohrlochausbauten sowie geophysikalische und
hydraulische Versuchsprogram-me ausgearbeitet worden. BGG Consult oblag in weiterer
Folge die Ausschrei-bungserstellung, die Angebotsprüfung, die Örtliche Bauaufsicht
sowie die fachtechnische Überwachung der Bohrarbeiten und der Versuche.
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Tiefbohrung TB-D01-05:
Die 1194 m tiefe Bohrung TB-D01-05 ist im Bereich der größten
Tunnelüberlage-rung mittels Seilkernrohr, Ø 146 mm, mit direkter Spülung abgeteuft
worden.
Folgende Messungen bzw. Versuche wurden durchgeführt:
- Bohrlochverlaufs-
messungen
- Gamma Messungen
- Gamma-Gamma-
Dichte Messungen
- Akustischer bzw. Optischer Bohrlochscanner
- Messung Temperatur / Leitfähigkeit
- Tracerfluidlogging
- Flowmeter
- Hydraulische Bohrlochversuche
- Hydraulic Fracturing Versuche
- VSP-Messungen
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