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Durch die 3,6 km lange Verlegung der B14 auf die östliche Seite der Franz-Josefs-Bahn soll das Ortszentrum von
Klosterneuburg entlastet und die Anbindung an die neuen Industriegebiete verbessert werden.
Aufgrund der planerischen Vorgaben, die derzeit vorhandenen Zufahrtsmöglichkeiten zu den ausgedehnten
Erholungsgebieten zu erhalten, wurden entlang der Trasse insgesamt drei Untertunnelungen erforderlich.
Außerdem beinhaltet das Projekt weitere sieben Brückenbauwerke, eine davon ist als Hangbrücke einer Länge
von 220 m ausgebildet.
Besondere Herausforderungen an die Planung stellen die Nahelage zur Donau und den Klosterneuburger
Durchstich mit den damit verbundenen Hochwasserereignissen sowie das Erfordernis einer mehrfachen
Querung der stark frequentierten Franz-Josefs-Bahn.
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BGG Consult betreut das Projekt seit dem Frühjahr 2003, als aufgrund von Behördenvorgaben zusätzliche
Untersuchungen im Fachbereich Geologie und Hydrogeologie erforderlich wurden.
Aufbauend auf den Ergebnissen von bereits durchgeführten Untergrunderkundungen und ergänzenden Erhebungen
ist zunächst ein Gutachten zur Geologie und Hydrogeologie sowie ein Bericht zu numerischen
Grundwassermodellierungen erstellt worden.
In weiterer Folge wurde für die Bauausschreibung auf der Basis von weiteren Untergrunderkundungs- arbeiten ein
auf die letztendlich auszuführenden Baumaßnahmen abgestimmtes Geotechnisches Gutachten verfasst.
Während des Baues erfolgt die geologische, hydrogeologische und geotechnische Beratung.
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Wannenbauwerke:
Die drei entlang der Trasse geplanten Untertunnelungen erfordern aufgrund des hohen Grundwasserniveaus
Wannenbauwerke mit Längen von bis zu 500 m. Im Projektanfangsbereich beinhaltet ein solcher Wannenbereich
eine gesamte Kreisverkehrsanlage samt Rampenstrecken. Die Auftriebssicherung erfordert dabei eine massiv
bewehrte Bodenplatte (s. Foto).
Aus ökologischer Sicht war zu gewährleisten, dass die Unterbrechungen der Grundwasserströmung durch
das Bauwerk zu keiner negativen Beeinflussung des hydrogeologischen Umfeldes und von Grundwassernutzungen
führten. Auf der Basis der numerischen Grundwassermodellierungen sind aus diesem Grund umfangreiche
Grundwasserkommuni- kationsmaßnahmen geplant und ausgeführt worden.
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