Unmittelbar an das Südpor- tal des Koralmtunnels an- grenzend, werden derzeit in Vorbereitung der Vortriebe für den Koralmtunnel
Bau- maßnahmen im 2,1 km langen Eisenbahn-Neubau- abschnitt "Bf. Lavanttal" realisiert. Diese umfassen, neben umfangreichen
Erd- bauarbeiten, im Wesent- lichen die Errichtung der Lavantbrücke, einer Stra- ßenbrücke sowie die Umle- gung der Regionalbahn
Unterdrauburg - Wolfsberg auf 1,8 km Länge, mit Her- stellung eines Überwer- fungsbauwerkes im Portal- bereich des Koralmtunnels.
Darüber hinaus werden die Lavant weiträumig umgelegt und Hochwasserschutz- maßnahmen umgesetzt
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BGG Consult begleitet diesen Projektsabschnitt in den Fachbereichen Geotechnik, Hydrogeologie und Geologie seit der Grundbearbeitung.
Dabei wurden auf der Basis mehrerer Untergrunderkun- dungskampagnen Fachgut- achten für das Trassenaus- wahlverfahren, die
Umwelt- verträglichkeitsprüfung, die Eisenbahnrechtliche Einrei- chung sowie für die Bauaus- schreibung erarbeitet.
Während der Bauausführung erfolgt eine geotechnische und hydrogeologische Bau- betreuung. Diese beinhaltet u.a. eine Dokumentation,
Überwachung und Steuerung der Bohrpfahlarbeiten, die Optimierung von Fundierun- gen und Böschungssicherun- gen, die Überwachung und
Steuerung der umfangreichen Erdbauarbeiten sowie eine messtechnische Überwa- chung der Böschungen und Bohrpfahlwände mittels
geo- dätischer Messpunkte und Inklinometern.
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Böschungssicherungs- maßnahmen Bereich Südportal Koralmtunnel:
Basierend auf den gewon- nenen Untergrunddaten im Zusammenhang mit der Errichtung des Erkundungs- tunnels Mitterpichling stehen
im Bereich Südportal Kor- almtunnel unter geringmäch- tigen Deckschichtmaterialien miozäne Mühldorfer Schich- ten an. Diese sind in den
oberen Metern stark verwit- tert und - insbesondere im Bereich druckgespannter Schichtwässer - als stark rutschanfällig einzustufen.
Diese Bodenzone reicht zum Teil bis in den Tunnelquer- schnitt.
Zur Vermeidung sehr hoher Böschungseinschnitte und zur Verminderung des geo- technischen Risikos wurden die Böschungen bergseitig der,
im Portalbereich que- renden, Regionalbahn örtlich mittels verankerter Bohr- pfahlwand gesichert. Außer- dem wurde das Überwer- fungsbauwerk
auf vier Bohrpfahlreihen gegründet.
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