Hochleistungsstrecke Wien - Salzburg,
Linienverbesserung Lambach - Breitenschützing

Auftraggeber: ÖBB-Infrastruktur AG
Bearbeitungszeitraum: seit 2002

das Projekt


Mit dem 4,1 km langen Abschnitt Lambach - Breitenschützing wird eine weitere Lücke im Ausbau der Westbahn zur Hochleistungsstrecke geschlossen. Die neuen Gleise dieses Teilstückes kommen dabei überwiegend in etwa im Bestand zu liegen. Auf einer Länge von 1 km erfolgt allerdings eine Linienbegradigung zur Entschärfung des Kurvenradius. In diesem Abschnitt ist die Trasse in Dammlage über sehr setzungsempfindliche Ausedimente zu führen.
Die Baumaßnahmen umfassen darüber hinaus die Neuerrichtung von fünf Querungsobjekten und der Haltestelle Neukirchen bei Lambach samt Personentunnel.  

Unsere Tätigkeit


Seitens BGG Consult erfolgt die Bearbeitung dieses Projektes in den Fachbereichen Geotechnik und Hydrogeologie seit der Phase der Eisenbahnrechtlichen Einreichung bis hin zum Bau.
Basierend auf den Ergebnissen von Untergrunderkundungen wurde für die Einreichung ein Geotechnisch-Hydrogeologisches Gutachten erstellt. In der Ausschreibungsphase sind im Bereich der Linienbegradigung ergänzende Aufschlüsse durchgeführt worden.
Während der Ausführung werden die Arbeiten in geotechnischer und hydrogeologischer Hinsicht betreut. Darüber hinaus erfolgt eine Hydrogeologische Beweissicherung.

Bodenverbesserung Talquerung Schwaigerbach:
Durch die Vorgaben der Trassierung ist entlang des gegenständlichen Abschnittes die Querung der Niederung des Schwaigerbaches mit Dämmen von bis zu 4 m Höhe erforderlich. In diesem Bereich besteht der Untergrund bis in mehrere Meter Tiefe aus Anlandungs- und Ausedimenten sehr ungünstiger Verformungs- und Tragfähigkeitseigenschaften.
Zur Verbesserung und schnelleren Konsolidierung des Untergrundes ist daher in diesem Abschnitt eine Bodenverbesserung unumgänglich. Hierfür wurde eine Rüttelstopfverdichtung, kombiniert mit einer Überlastschüttung, als technisch und wirtschaftlich optimale Variante vorgeschlagen. Im Rahmen der Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgt seitens BGG Consult hierfür auf der Basis von zahlreichen Sondierschlitzen eine Optimierung der Anzahl und Tiefe der Rüttelstopfsäulen.

Stand November 2010

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